Female Leadership, Diversity & Leadership-Skills

Worauf kommt es wirklich an, wenn es darum geht, die bestmögliche Führungskraft für die jeweilige Aufgabe zu finden? Dieser Frage geht Thomas Zembacher im aktuellen Industriemagazin nach.

Sind Frauen oder Männer die besseren Führungskräfte? Eine irreführende Frage, die dazu verleitet, langjährige Stereotype und Geschlechterklischees weiter zu befeuern.

Die eigentliche Frage sollte daher lauten: Welche Fähigkeiten, Erfahrung und Denkweise braucht die jeweilige Führungskraft in diesem Unternehmen in der jeweiligen Rolle? Was sind die „Must-haves“ und wie steht es um den „Cultural Fit“ – passt die Person in das Unternehmensgefüge? Schließlich sollte es immer darum gehen, die bestmögliche Führungskraft für die jeweilige Aufgabe zu finden – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, etc.

Female Leadership kann daher nur ein Teil der übergeordneten Diversity-Strategie eines Unternehmens sein und zahlreiche Studien legen nahe, dass ein Mix aus unterschiedlichen Sichtweisen, Meinungen, Erfahrungen, Wissen und Stärken die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Tatsache ist aber auch, dass weibliche Führungskräfte in vielen Bereichen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Was können Unternehmen also tun, um mehr Frauen in Führungspositionen zu holen? Coaching, Mentoring, flexible Arbeitszeiten und neue Arbeitsmodelle wie Shared Leadership können helfen, aber in der letzten Konsequenz funktioniert das alles nur mit einem klaren Commitment der Unternehmensführung.

Alles steht und fällt mit der Unternehmenskultur – hier ist der entscheidende Hebel für den zukünftigen Erfolg.

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Thomas Zembacher

Managing Director